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Die Oberfläche im Überblick

42°OS ist in mehrere Bereiche gegliedert, die du über die Navigation erreichst. Hier bekommst du einen ersten Überblick — du wirst nicht alles sofort brauchen, aber du weißt wo es ist.


Workflow-Designer

Der Workflow-Designer ist der zentrale Arbeitsbereich. Hier baust, testest und verwaltest du Workflows.

Er hat zwei Ansichten, zwischen denen du wechseln kannst:

Canvas — die visuelle Ansicht. Agents werden als Blöcke dargestellt und durch Verbindungslinien miteinander verknüpft. Hier siehst du auf einen Blick wie ein Workflow aufgebaut ist, welche Agents enthalten sind und wie Daten durch den Prozess fließen. Die meiste Arbeit passiert hier.

Workflow-Verzeichnis — die Listenansicht aller Workflows innerhalb eines Projekts. Nützlich um schnell zwischen Workflows zu wechseln, Workflows zu duplizieren oder zu löschen.


Internal Storage

Der Internal Storage stellt eine eingebettete SQLite-Datenbank bereit, die du direkt aus Workflows heraus nutzen kannst — ohne externe Datenbankverbindung einrichten zu müssen.

Typische Einsatzfälle:

  • Zwischenergebnisse zwischen Workflow-Schritten speichern
  • Zustandsinformationen persistent ablegen (z. B. welche Dokumente bereits verarbeitet wurden)
  • Einfache Lookup-Tabellen verwalten (z. B. Kundennummern, Mapping-Tabellen)

Im Internal Storage kannst du Tabellen anlegen, den Inhalt einsehen und bei Bedarf manuell eingreifen.


File Browser

Der File Browser zeigt alle Dateien, die im Kontext deines Benutzerkontos gespeichert sind — also Dateien, die Workflows heruntergeladen, erzeugt oder verarbeitet haben.

Von hier aus kannst du:

  • Dateien herunterladen
  • Den Speicherort einer Datei nachvollziehen (nützlich beim Debugging)
  • Dateien manuell löschen
hinweis

Admins sehen im File Browser die Dateien aller Benutzer. Als Workflow-User siehst du ausschließlich deine eigenen Dateien.


Credentials

In den Credentials hinterlegst du Zugangsdaten für externe Systeme — Passwörter, API-Keys, Verbindungsparameter für Datenbanken oder Netzlaufwerke.

Der entscheidende Vorteil: Zugangsdaten werden einmalig sicher gespeichert und danach nur noch per Name referenziert. In den Workflow-Konfigurationen taucht kein einziges Passwort im Klartext auf.

Typische Credential-Typen:

  • JSON — für strukturierte Verbindungsdaten (z. B. SMB-Shares, Datenbankverbindungen)
  • API Key — für Dienste mit Token-Authentifizierung
  • Benutzername / Passwort — für klassische Login-Kombinationen

Run Inspector

Der Run Inspector zeigt dir die Ausführungshistorie deiner Workflows — also alle vergangenen Runs mit ihren Ein- und Ausgabedaten pro Agent.

Er ist dein wichtigstes Werkzeug beim Debugging: wenn ein Workflow nicht das tut was er soll, schaust du im Run Inspector nach, welche Daten an welcher Stelle ankamen und wo etwas schiefgelaufen ist. Eine eigene Lerneinheit widmet sich dem Run Inspector im Detail.


Git-Integration

Über die Git-Integration kannst du Workflows versionieren — also den Stand eines Workflows zu einem bestimmten Zeitpunkt sichern und bei Bedarf wiederherstellen. Das ist besonders relevant wenn mehrere Personen an denselben Workflows arbeiten oder du Änderungen nachvollziehen möchtest.